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Im Jahr 1874 wurde eine Konzession für einen Fährbetrieb zwischen der Anlegestelle Wyhlen «Am Schacht» und dem Solbad in Pratteln erteilt. Die Konzession war auf das Salzwerk Wyhlen und die Salinendirektion Schweizerhalle ausgestellt und zeigt damit das wirtschaftliche Interesse für eine solche Verkehrsverbindung. Auch hier erfolgte mit dem Ausbruch des Erten Weltkrieges ein Unterbruch, welcher bis 1928 dauerte. Schon vier Jahre später wurde die Verbindung wieder eingestellt. In den 1950er-Jahren war das Bedürfnis für eine neue Verbindung für Grenzgänger, welche v.a. in Schweizerhalle arbeiteten, erneut vorhanden. In der Zwischenzeit wurde der Rhein jedoch durch den Bau des Kraftwerks Birsfelden aufgestaut und die Strömung verlor die Kraft eine Drahtseilfähre in Bewegung zu setzten. Deshalb wurde die oben beschriebene Motorfähre 1957 in Betrieb genommen.

Badisches Rheinufer gegenüber Schweizerhalle, vom linken Ufer aus, 04.09.1906, Staatsarchiv Basel-Landschaft   Rheinabwärts, Fähre Schweizerhalle, 04.09.1906, Staatsarchiv Basel-Landschaft
Badisches Rheinufer gegenüber Schweizerhalle, vom linken Ufer aus, 04.09.1906.
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
  Rheinabwärts, Fähre Schweizerhalle, 04.09.1906.
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
Badisches Rheinufer, 27.02.2016, Foto H.P. Meier   Rheinaufwärts, 07.12.1907, Staatsarchiv Basel-Landschaft
Badisches Rheinufer, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
  Rheinaufwärts, 07.12.1907.
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
Wartehäuschen und Zoll, 27.02.2016, Foto H.P. Meier Wartsaal, 27.02.2016, Foto H.P. Meier
Wartehäuschen und Zoll, mit separatem Abteil für den Zöllner, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
Wartsaal, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
Fährihus 02.26  
Fährihus, 2026
Foto:  Ruedi Bürgin
 
Rheinaufwärts, 27.02.2016, Foto H.P. Meier   Fährseil, 17.04.1912, Fähre Schweizerhalle mit Mann, Staatsarchiv Basel-Landschaft
Rheinaufwärts mit Fischergalgen, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
  Fischergalgen kurz vor dem Abriss 2026
Foto:  Ruedi Bürgin

Die Nachkommen der Fährenbetreiberfamilie Weisskopf waren Ernst und Emil Weisskopf, dessen Sohn Heinz Weisskopf sowie Otto und Peter Seiler. Das Fährhaus wurde zuletzt von Fritz Seiler bewohnt. Sein Bruder Otto bewirtschaftet den Galgen. Quelle: Ruedi Bürgin, Muttenz.

04 STABL VR 3317 B05 041d 800 Verankerung Seil, 17.04.1912, Fähre Schweizerhalle mit Mann, Staatsarchiv Basel-Landschaft
Fährseil, 17.04.1912, Fähre Schweizerhalle mit Mann.
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
Verankerung Seil, 17.04.1912, Fähre Schweizerhalle mit Mann
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
Abbruch der Verankerung, 24.06.1908, Staatsarchiv Basel-Landschaft   Reste Verankerung, 27.02.2016, Foto H.P. Meier
Abbruch der Verankerung, 24.06.1908
Foto: Staatsarchiv Basel-Landschaft
  Reste Verankerung, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
Alte Kabelrolle, 27.02.2016, Foto H.P. Meier1  
Alte Kabelrolle, 27.02.2016.
Foto H.P. Meier
   

Altlastensanierung Rheinlehne
Zwischen 1862 und 1908 produzierte die Chemiefabrik F. Petersen & Sichler an der Rheinlehne bei Basel den intensiv roten Farbstoff Fuchsin, für dessen Herstellung Anilinöl mit Arsensäure gemischt und erhitzt wurde. Wegen des sorglosen Umgangs mit diesen Giftstoffen ist der Untergrund des Standorts heute mit 170 Tonnen Arsen stark belastet. Als um 1950 alte Gebäude abgebrochen und durch neue ersetzt wurden, ebnete man mit dem Bauschutt einen Hang aus. Dabei wurde die gefährliche Hinterlassenschaft der früheren Betriebe über eine Fläche von 30'000 Quadratmeter verteilt. 2026 beginnen die Sanierungsarbeiten. Quelle: https://www.bafu.admin.ch/de/areal-rheinlehne-pratteln-bl