| Baselgasse 26 um 1930, Elise Brunner-Meyer, Johann Brunner (unter Haustüre), Jakob Brunner J. auf Pferd, Jakob Brunner-Meyer Foto: Barbara Brunner |
Foto: Barbara Brunner |
Das Bauernhaus No. 26 soll 1848 gebaut worden sein, ist aber schon im Plan von Siegfried mit einer speziellen Signatur (vermutlich als geplant) eingetragen.
Seit 1887 gehörte der Hof Jakob Brunner-Meyer, der aus Dürrenrot stammte und die verwitwete Emilie Schorr-Meyer heiratete. Aus dieser zweiten Ehe gingen Fritz Brunner sen., Jakob Brunner sen. und Emilie Brunner hervor.
«Ein Grossbrand ereignete sich am Dienstag, den 11. November 1913 kurz nach Mittag. Es wurden grosse Teile des Ökonomiegebäudes ein Raub der Flammen. Diesmal war eindeutig böswillige Brandstiftung durch den 7-jährigen Knaben eines Mieters Ursache des Unglücks.»
Quelle: 100 Jahre Feuerwehr Muttenz
1923 wurden die Parzellen aufgeteilt, um den Bau des Hofes Baselgasse 32 durch Fritz Brunner-Grollimund sen. zu ermöglichen.
Familiendiagramm Brunner nach Angaben von Ruedi Brunner, 2025
Nach dem Tod von Jakob Brunner sen. wurde das Eigentum wie folgt geregelt:
- das Bauland und der Hof gingen an Jakob Brunner Jun.
- das Bauernhaus an die Geschwister Barbara Brunner und Walter J. Brunner und
- der Baumgarten hinter der Liegenschaft wurde in drei Teile aufgeteilt, blieb jedoch als Parzelle bestehen..
Heute ist Daniel, der Sohn von Walter Brunner, Pächter des Bauernhofs.
Aus der Umfrage über die Landwirtschaftsbetriebe in Muttenz von 1994
Es wurde Milchwirtschaft, Ackerbau, Getreide, Obstbau und Weinbau (5a) betrieben. Ausserdem gab es folgenden Bestand an Tieren: 10 Kühe, 5 Aufzuchtrinder, 3 Zuchtschweine, 28 Hühner.
