In den Vereinen, die sich besonders an Frauen richten haben die Veränderungen im Bereich der Beziehungen zwischen den Geschlechtern und der Stellung der Frauen in der Gesellschaft das Vereinsleben beeinflusst. Solche Veränderungen reichen oft weiter zurück, als es auf den ersten Blick erscheint. So übernahm bereits im Jahr 1900 erstmals eine Frau («Fräulein Marie Schweizer») das Präsidium des 1886 gegründeten Frauenchors. Auf die erste Dirigentin musste der Chor allerdings noch bis 1999 warten. In den ersten Jahrzehnten «war es üblich, dass die Töchter bei ihrer Verheiratung aus dem Verein austraten und so musste immer fleissig um Nachwuchs geworben werden». Doch als der Verein, der eine Zeit lang «Töchternchor » genannt wurde, gegen Ende der 1920er-Jahre wegen fehlendem Nachwuchs beinahe auseinanderfiel, wurde diese Regel abgeschafft. Der Frauenchor wurde 1932 neu gegründet und von nun an durften auch verheiratete Frauen mittun.5 Der Chor existiert heute noch, wenn auch mit sinkenden Mitgliederzahlen und einem etwas «überalterten » Profil. In den Vereinen, die sich besonders an Frauen richten haben die Veränderungen im Bereich der Beziehungen zwischen den Geschlechtern und der Stellung der Frauen in der Gesellschaft das Vereinsleben beeinflusst. Solche Veränderungen reichen oft weiter zurück, als es auf den ersten Blick erscheint. So übernahm bereits im Jahr 1900 erstmals eine Frau («Fräulein Marie Schweizer») das Präsidium des 1886 gegründeten Frauenchors. Auf die erste Dirigentin musste der Chor allerdings noch bis 1999 warten. In den ersten Jahrzehnten «war es üblich, dass die Töchter bei ihrer Verheiratung aus dem Verein austraten und so musste immer fleissig um Nachwuchs geworben werden». Doch als der Verein, der eine Zeit lang «Töchternchor» genannt wurde, gegen Ende der 1920er-Jahre wegen fehlendem Nachwuchs beinahe auseinanderfiel, wurde diese Regel abgeschafft. Der Frauenchor wurde 1932 neu gegründet und von nun an durften auch verheiratete Frauen mittun.5 Der Chor existiert heute noch, wenn auch mit sinkenden Mitgliederzahlen und einem etwas «überalterten» Profil. (aus Heimatkunde Muttenz S. 362)

Muttenzer Töchterchor im Jahr 1898. Der Töchterchor wurde 1886 gegründet. Foto Museen Muttenz
In der oberen Mitte Frau Fähnrich mit dem obligaten federgeschmückten Hut.
Personen nach Auskunft W. Tschudin: sitzend: Frau Weber-Schäublin, Karls, pensionierter Bahnarbeiter; Fräulein Thommen, verheiratete Honegger; Fräulein Rudin, herkeiratete Haller; Fräulein Bertha Weber, verheiratete Jauslin (Holzsägers); Dirigent Lehrer Gysin; Fräulein Schweizer, verheiratete Jauslin; Fräulein Emma Hauser, verheiratete Aebin.
Mitte: Fräulein Marie Rudin, Schwester von Frau Haller; ??; Frau Selma Jauslin, Adam’s; Frau Jauslin-von Arx, Heinrich’s;
oben: Fräulein Emma Brodbeck, verheiratete Schenk; Fräulein Lina Brodbeck, Schwester von Frau Weller; Fräulein Margrit Brügger, verheiratete Schäublin, Gottliebs.
125 Jahre Frauenchor Muttenz, 1886 - 2011, Chronik Online-Heimatkunde Muttenz
Der Frauenchor Muttenz im Internet www.frauenchormuttenz.ch